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Die Handlungsfiguren beim Storytelling auswählen

Nach Bestimmung der Botschaft ist der Handlungsrahmen beim Storytellung festzulegen, dieser kann ein Ereignis aus der Vergangenheit oder eine zukünftige Entwicklung darstellen. eng damit verbunden sind anschließend die Handlungsfiguren beim Storytelling auszuwählen.

Die Handlung findet unter bestimmten Rahmenbedingungen zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort statt, quasi die Bühne für die Inszenierung, auch diese sind zu beschreiben, vor allem wenn sie von Bedeutung sind.

Bei vergangenen Ereignissen:

  • Welche interessanten, schönen/weniger schönen, überraschenden, problembehafteten, komischen, besonders positiven/negativen und/oder erstaunlichen Ereignisse gab es?
  • Gab es Konflikte, Uneinigkeiten, Widersprüche etc.?
  • Was kann man daraus lernen? Wie sollte es besser sein?

Bei zukünftigen Entwicklungen:

  • Welche Herausforderungen, Chancen, Risiken, Probleme, Konflikte, Widersprüche, Überraschungen kann es (auf dem Weg) in Zukunft geben? Und wie soll darauf reagiert werden?
  • Wie soll die Zukunft idealerweise aussehen?

Anschließend sind die Handlungsfiguren der Geschichte zu bestimmen und hier vor allem die Hauptfigur, der häufig der Held in der Geschichte ist. Als Hauptfigur sollte am besten eine bekannte Persönlichkeit auftreten, wie der Gründer des Unternehmens, der Erfinder einer für das Unternehmen bedeutenden Innovation oder ein ganz „normaler“ Mitarbeiter. Die Rolle eines anfänglichen „Underdogs“, der die unüberwindbar scheinenden Barrieren beseitigt, ist ein beliebter Handlungsrahmen (s. u.).

Darüber hinaus kann es weitere Figuren geben wie Antagonisten (Gegenspieler wie z. B. Wettbewerber), Unterstützer, Ratgeber, Kooperationspartner und andere Nebenfiguren mit unterschiedlichen Rollen.

Zur Vorbereitung des Storytellings sind zu diesen Elementen Handlungsrahmen und Figuren Hintergrundinformationen z. B. über Interviews der an der Geschichte real beteiligten Personen zu recherchieren, die für die im weitesten Sinne relevant sind. Die Person sollte auch mit ihren Stärken und Schwächen, Vorlieben, Charaktermerkmalen, Einstellungen etc. beschrieben werden, um sich damit zu identifizieren und eine emotionale Bindung herstellen zu können. Zitate der Persönlichkeit lassen sich ebenfalls in die Geschichte gut einbauen. Um sich besser in die Rolle der Figuren hineinversetzen zu können, kann für die Vorbereitung der Story die Persona-Methode oder die Empathy Map genutzt werden.

Und weiter geht es mit: Teil 4.