Die besten Brainstorming-Varianten

Nachfolgend werden die wichtigsten Brainstorming-Varianten kurz erläutert (Tipps für das Brainstorming im Allgemeinen finden Sie hier. Weitere Informationen zum Brainstorming und zu anderen Kreativitätstechniken finden Sie im Management-Handbuch Innovation (*Affiliate-Link)):

Stufen-Brainstorming:

Nach einer ersten Brainstorming-Session wird die interessanteste Idee als Ausgangspunkt für ein weiteres Brainstorming genutzt. Hiermit können Ideen von einer allgemeinen zu einer speziellen Lösung gefunden werden. Bei sehr großen Gruppen können auch Kleingruppen gebildet werden, die entweder einen anderen Problemaspekt bearbeiten oder die gleiche Fragestellung im Wettbewerb lösen.

Anonymes Brainstorming/-writing:

Die Ideen werden von den Teilnehmern in Druckbuchstaben auf Karten/Post-Its geschrieben (sog. „Braincards“). Ein Moderator liest die Ideen vor und gemeinsam wird auf dieser Basis weiter „gebrainstormt“ bzw. die Ideen anschließend zu ähnlichen Themenblöcken „geclustert“ und bewertet.

Brainpainting:

Die Ideen werden zeichnerisch festgehalten.

Blindstorming:

Das Brainstorming findet unter Verwendung von Gesichtsmasken oder in der kompletten Dunkelheit statt, damit sich die Teilnehmer von visuellen Anreizen oder Gestiken/Mimiken anderer Teilnehmer nicht ablenken lassen.

Brainwalking:

Die spontanen Ideen der Teilnehmer werden an Whiteboards oder Poster geschrieben, die im Raum verteilt sind. Die Bewegung der Teilnehmer im Raum soll „Bewegung“ im Kopf auslösen. Im Sinne der Brainstorming-Regeln können auch die Ideen vor Ort gleich ergänzt oder verändert werden. Ebenso ist ein Small Talk über die Idee am Poster/Whiteboard erwünscht.

Speedstorming:

Hier tauschen sich immer paarweise für ein paar Minuten die Teilnehmer über die Frage aus und wechseln dann die Stühle, um sich mit einem anderen Gesprächspartner zu unterhalten.

Stop-and-Go-Brainstorming:

Die Brainstorming-Sitzung wird nach festgelegten Zeiten bewusst unterbrochen und in der Zwischenzeit mit Pausen oder anderen Techniken ausgefüllt. Alternativ können sich abwechselnd an Phasen der Ideengenerierung bereits Phasen der Bewertung anschließen.

Bodystorming/Rolestorming:

Die Teilnehmer sollen während der Brainstorming-Sitzung eine bestimmte Rolle einnehmen und aus dieser Sichtweise ihre Beiträge/Ideen assoziieren/formulieren. Die Rollen können bestimmte Kunden/Nutzer sein, die man z. B. mit der Persona-Technik  charakterisiert hat. Rollen können auch die direkten Wettbewerber oder eine berühmte Persönlichkeit aus einem völlig anderen Bereich (Politiker, Sportler, Künstler, historische Person) sein. Diese Variante hat einen ähnlichen Ansatz wie die unten noch beschriebenen Walt Disney- bzw. 6-Hüte Methoden.

Weitere Varianten des Brainstormings siehe Teil 2.