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Tipps für Innovationsräume

Hier finden Sie weitere Tipps für Innovationsräume im Zusammenhang mit Kreativitäts- und Design Thinking-Workshops:

Flächengestaltung

Insgesamt ist darauf zu achten, dass beim Workshop-Raum für das Design-Thinking sehr viele horizontale und vertikale Flächen in Form von großen Schreibtische/Schreibflächen und in Form von Wänden vorhanden sind (wobei hier auch Fenster, Türen und weiße Wände genutzt werden können), um Post-Its, Karten und ganze Prototypen anheften zu können. Eine flexible, kostengünstige Alternative sind elektrostatische Whiteboard-Folien, die man an fast allen Flächen anbringen kann.

Sitzgestaltung

Ebenfalls für die Flexibilität, um verschiedene Arbeitsweisen zu realisieren, sollten die Tische, Stühle und ggf. Kisten mit Rollen ausgerüstet sowie möglichst leicht und stapelbar sein. „Normale“ Besprechungsräume mit den typischen Tischkonstellationen sind zu vermeiden. Grundsätzlich sind die Bereiche für die Gruppenarbeit am besten mit Stehtischen und Hocker zu bestücken, um schnell zwischen den Teilnehmern neue Gruppen zu bilden und Bewegung zu ermuntern. Hocker können zugleich als Aufbewahrungsboxen für Materialien dienen. Hier gibt es im Handel ebenfalls eine große Auswahl.

In den Innovationsräumen selbst oder besser in einem separaten Raum, der ggf. als Erfrischungsraum mit Getränken und Gebäck genutzt werden kann, sind für bequeme Stühle/Sessel oder sogar Sofas zu sorgen, um Phasen der Entspannung oder des informellen Austausches zu ermöglichen.

Die Räume sollten auch an zahlreichen Stellen mit Internet- (oder besser Wi-Fi) und insbesondere Strom-Anschlüssen versehen sein (nur notfalls Kabel und Mehrfachsteckdosen nutzen, da diese stören bzw. Stolperfallen darstellen). Ein festinstallierter Beamer ist nicht unbedingt zwingend, da er die Flexibilität bei der Raumnutzung einschränkt. Weiße Wände sind hier ausreichend, ohne eine Projektionswand zusätzlich zu benötigen.


Ein Raum mit viel Tageslicht ist förderlich. Dies hat zusätzlich den Vorteil, dass die Flächen von großen Fenstern auch für das Anheften von Notizzetteln genutzt werden können. Zumindest sollten die Arbeits- und Präsentationsflächen gut ausgeleuchtet sein. Eine gute Akustik ohne Echo und Hall in den Räumlichkeiten ist bei den Arbeiten in Kleingruppen ebenso zwingend erforderlich. Schließlich schaffen warme Naturfarben der Wände, hohe Decken, frische Luft und eine Temperatur zwischen 18 und 22 Grad (eher 18 Grad, da bei in diesen Workshop die Teilnehmer oft in Bewegung sind) ein arbeitsförderliches Raumklima.

Die benötigten Materialien sollten schnell verfügbar, gut sortiert und verstaut sein, um Chaos zu vermeiden. Modulare Schranksysteme oder Hocker als Aufbewahrungsbox erlauben in den Innovationsräumen sehr viel Flexibilität.

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